- 1: Über das Amt Siek.
- 1.1: Allgemeine Informationen.
- 1.2: Daten.
- 1.3: Telefonverzeichnis.
- 1.4: Verwaltung.
- 1.5: Der Thie.
- 1.6: Ziele.
- 1.7: Besondere Funktionen.
- 1.8: Fotos.
- 1.9: Wussten Sie ....
- 2: Bürgerbüro.
- 3: Abwasserband Siek.
- 4: Schulverband Stapelfeld.
- 5: Amtsarchiv.
- 6: Postserviceagentur.
- 7: Links.
- 8: Formulare.
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Allgemeine Informationen
Ein Amt mit Tradition - die Geschichte des Amtes Siek

Die Kirche in Siek Das Amt Siek kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Seinen Ursprung hat es im alten Kirchspiel Siek, das in der Mitte des 13. Jahrhunderts entstand. Kirchspiele stellten nicht nur über Jahrhunderte gewachsene religiöse, sondern auch kulturelle, ökonomische und administrative Einheiten dar. So war es folgerichtig, dass die preußische Administration auf diese gewachsenen Strukturen zurückgriff, als sie 1889 den Amtsbezirk Siek schuf. Zu ihm gehörten zunächst die Dörfer Siek, Kronshorst, Langelohe, Papendorf, Rausdorf und Großensee. Im Jahre 1929 erhielt der Amtsbezirk dann (fast) seine heutige Ausprägung: Rausdorf und Großensee wurden abgegeben, Braak und Stapelfeld kamen neu hinzu.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges griff man auf intakte Verwaltungseinheiten zurück und ließ den Amtsbezirk, der nun als Amt Siek bezeichnet wurde, bestehen. Die bereits vorhandenen Amtsgemeinden wurden durch Hoisdorf, Meilsdorf und Kronshorst ergänzt. Für eine kurze Zeit, von 1951 bis 1974, gehörte auch Ahrensfelde zum Amt Siek. Oetjendorf, das sich 1978 auf freiwilliger Basis mit der Gemeinde Hoisdorf zusammenschloss, kam 1974 zum Amt. Damit erhielt das Amt Siek die Gestalt, die es noch heute hat. Braak, Brunsbek, Hoisdorf, Siek und Stapelfeld bilden seitdem ein modernes leistungsfähiges Amt.
Weitere Informationen finden Sie im Amtsarchiv
Das Amt Siek - von der Schreibstube zum modernen Dienstleistungsbetrieb

Historisch sind die heutigen Ämter vor allem auf die preußischen Amtsbezirke unter der Leitung des Amtsvorstehers zurückzuführen. Nach der geltenden Amtsordnung dienen sie der Selbstverwaltung der amtsangehörigen Gemeinden. Sie sollen diese in der Durchführung von Selbstverwaltungsaufgaben unterstützen und sie von solchen Aufgaben freistellen, die hauptamtliche Fachkräfte erfordern. Sie waren also die Schreibstuben der Gemeinden, ein Selbstverständnis, das mittlerweile als "überholt" angesehen werden kann.
Das Amt gewährleistet heute eine professionelle Betreuung der Einwohnerschaft mit wesentlichen Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung. Dabei trägt es entscheidend dazu bei, dass auch die kleineren Gemeinden noch ein eigenständiges Gewicht behalten. In den amtsangehörigen Gemeinden, ihren gewählten Vertretungen und Ausschüssen, den Feuerwehren und den örtlichen Vereinen und Verbänden finden wir heute die Grundelemente der kommunalen Selbstverwaltung, nämlich den freiwilligen Einsatz und die Mitverantwortung für öffentliche Gemeinschaft.
Dem Amt obliegt die Geschäftsführung für den Schulverband Stapelfeld und den Zweckverband Abwasserverband Siek.
Das bereits 1997 eingeführte zentrale Bürgerbüro mit kundenfreundlichen Öffnungszeiten trägt dazu bei, dass die Bürgerinnen und Bürger die Behördengänge schneller erledigen können. Die Einrichtung stellt das äußere Zeichen auf dem Weg zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb dar. Das Amt Siek ist Bestandteil des Ordnungsraumes Hamburg. Im Hinblick auf die Ausweisung von Bauland ist auch weiterhin von einer hohen Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeflächen auszugehen.

Der auf dem Gemeinengebiet Stapelfeld gelegene Teil des naturnahen ehemaligen Standortübungsplatzes Höltigbaum ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Es zählt neben den Hoisdorfer Teichen, dem Dorfmuseum, der Braaker Mühle sowie der Sieker Kirche zu den touristischen Besonderheiten im Amtsgebiet. Alle Gemeinden verfügen über eine ausgeprägte soziale Infrastruktur.
Kindergärten - teilweise in kirchlicher Trägerschaft - sind in sämtlichen Gemeinden vorhanden.Die Gemeinden Braak, Brunsbek und Stapelfeld gehören dem Schulverband Stapelfeld an, der eine Grundschule in der Gemeinde Stapelfeld unterhält. Die Gemeinde Hoisdorf betreibt eine eigene Grundschule und gehört wie im übrigen auch die Gemeinde Siek zum Schulverband Großhansdorf. Weiterführende Schulen befinden sich in den benachbarten Gemeinden Großhansdorf und Trittau.
Die Braaker Mühle

Ein Wahrzeichen der Gemeinde Braak - ist eine unter Denkmalschutz stehende Galerie-Holländer-Windmühle. Sie wurde durch den 1990 gegründeten Verein Braaker Mühle e. V. bis 1996 restauriert und ist voll funktionstüchtig.
Seit Fertigstellung der Mühle wird ein Windmüller beschäftigt. Zurzeit werden wöchentlich drei Tonnen Roggen, Weizen, Dinkel und Hafer zu verschiednen Backschrotsorten sowie Quetschgetreide und Flocken verarbeitet und überwiegend an die benachbarte Bäckerei - Braaker Mühle - geliefert.
In einem Mühlenladen werden spezielle Mühlenbackwaren sowie Getreide, Backschrote und Backzutaten angeboten.
Großen Wert legt der Verein auf Öffentlichkeitsarbeit. Über 4000 Besuchern jährlich wird die Technik des alten Müllerhandwerkes vorgeführt.
